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Mindestlohn 2022 und Änderungen bei Minijobs

© LioTou - Fotolia.com

Mindestlohn

Die Mindestlohnkommission hat den gesetzlichen Mindestlohn zum 1.1.2022 auf € 9,82 angehoben. Der Betrag gilt pro Zeitstunde. Bei 40-stündiger Wochenarbeitszeit wird ein Brutto-Monatslohn von mindestens (€ 9,82 x 174 Arbeitsstunden =) € 1.708,68 erreicht.

Besonderheiten bei Minijobbern

Für die Einhaltung der 450-€-Grenze für Minijobber muss ab 2022 die Arbeitszeit angepasst werden. Möglich sind ab 2022 (€ 450,00 dividiert durch € 9,82 =) 45,82 Stunden im Monat. Bei Minijobbern muss die maximale Arbeitszeit im Arbeitsvertrag dokumentiert sein. Sonst gilt nach § 12 des Teilzeit- und Befristungsgesetzes (TzBfG) eine Arbeitszeit von 20 Wochenstunden, was unter Berücksichtigung des neuen Mindestlohns und bei 4,33 Wochen pro Monat zur Überschreitung der 450-€-Grenze führt.

Übermittlung der Steuer-ID von Minijobbern

Arbeitgeber müssen seit Jahresanfang die Steueridentifikationsnummern ihrer gewerblichen Minijobber im elektronischen Meldeverfahren an die Minijob-Zentrale übermitteln. Dies gilt unabhängig davon, ob der Arbeitgeber die Steuer pauschal an die Minijob-Zentrale zahlt oder die individuelle Besteuerung nach der Lohnsteuerklasse über das Finanzamt vornimmt. Zudem muss in der Datenübermittlung die Art der Versteuerung angegeben werden. Im Haushaltsscheck-Verfahren erfragt die Minijob-Zentrale die Steuer-ID nur in den Fällen, in denen ausnahmsweise keine Pauschsteuer gezahlt wird.

Stand: 31. Dezember 2021

Bild: ©Vasyl/stock.adobe.com

Erscheinungsdatum:

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Cyberangriff auf unsere Kanzlei

Am Ostermontag, den 18.04.2022 kam es in den Morgenstunden zu einem gezielten und anscheinend gut vorbereiteten Hackerangriff auf unseren IT-Dienstleister . Davon waren auch unsere Systeme betroffen. Unser IT_Systemhaus hat umgehend Gegenmaßnahmen eingeleitet, sowie die Aufsichtsbehörde informiert und das Landeskriminalamt und weitere Spezialisten hinzugezogen. Auch wir haben entsprechende Meldungen bereits abgegeben.
Die Situation wird derzeit noch analysiert, sodass wir noch nicht genau wissen, wie viele und welche Daten kompromittiert wurden und ob eine Wiederherstellung dieser Daten möglich ist.
Leider ist davon auszugehen, dass bei dem Hackerangriff nicht nur Daten verschlüsselt wurden um Lösegeld zu erpressen, sondern auch Accountinformationen, Kontoanmeldungen mit Passwort, abgegriffen wurden. Daher wurden unverzüglich für jegliche Anmelde- und Authentifizierungsschritte die Zugangsdaten geändert. Wir gehen momentan davon aus, das keine persönlichen Mandantendaten abgeflossen sind. Jedoch können Informationen aus dem Email Verkehr betroffen sein.

Bitte seien Sie in Zukunft vorsichtig, was den Mailverkehr betrifft, und kontrollieren Sie noch mehr als bisher Absender, Adressat und Inhalt auf Glaubwürdigkeit. Bitte folgen Sie keinem vorgeschlagenen Link unkontrolliert.

Unser Email System war vom 18.4.2022 bis 20.4.2022 nicht erreichbar. Wenn Sie uns wichtige Unterlagen gesendet haben, fragen Sie bitte nach, ob uns dieses erreicht haben.

Diese Meldung erfolgt gemäß Art. 34 Abs. 1 S. 1 DSGVO, um Sie über den Vorfall näher zu informieren.

Kontakt: datenschutz@kanzlei-duell.de

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